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TK fordert Qualitätssicherung für Psychotherapie

4. Februar 2010 by admin No Comments »

(Hamburg, 3. Februar 2010/Abdruck) Das reparaturbedürftige Auto kommt in die Werkstatt, wer es an den Zähnen hat, wendet sich an seinen Zahnarzt und wer eine kranke Seele hat, sucht Hilfe bei einem Psychotherapeuten. Doch anders als in der Werkstatt oder beim Zahnarzt, gibt es beim Therapeuten keinen detaillierten Kostenvoranschlag, der erklärt, was genau gemacht wird und auch kaum Möglichkeiten, die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Behandlungen zu überprüfen. Doch wie kann man sicher sein, die richtige therapeutische Unterstützung zu bekommen? Die Techniker Krankenkasse (TK) kritisiert, dass viele psychisch kranke Patienten in Deutschland nicht die Behandlung bekommen, die sie brauchen, read more…

 

Demenz und mediterrane Ernährung

15. September 2009 by admin No Comments »

Kognition unter mediterraner Ernährung
Schutz vor MCI und Alzheimer-Demenz

Eine aktuelle US-amerikanische Studie bietet gute, neue Argumente für eine mediterrane Kost: Olivenöl, Gemüse & Co. Wirken einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (Mild cognitive impairment, MCI) entgegen – und scheinen sogar den Ausbruch einer Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) zu verzögern.

Die Forscher ermittelten bei 1875 Personen im Durchschnittsalter von 76,9 Jahren per Fragebogen auf einer Sakala von Null bis Neun, ob sich diese wenig (null) oder stark (neun) an eine mediterrane Diät hielten. Dann wurde die Assoziation der Adhärenz zur MCI-Inzidenz bzw. zur Progression einer MCI zur Alzeimer-Demenz bestimmt.

Nach einem Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 4,5 Jahren wiesen 275 der 1393 zu Studienbeginn kognitiv Gesunden Symptome der MCI auf. Das Risiko dafür korrelierte eindeutig mit der Ernährungsweise: So wurde die Gefahr in der mittleren Tertile der Adhärenz im Vergleich zur unteren Tertile um 17 %, in der oberen um 28 % gesenkt. Von den 482 Patienten, bei denen zu Studienbeginn bereits eine MCI diagnostiziert worden war, wurde bei 106 nach durchschnittlich 4,3 Jahren eine Alzheimer-Demenz festgestellt. Erneut stand das Risiko in Zusammenhang mit der Ernährungs-Adhärenz: Die Studienteilnehmer in der mittleren Tertile wiesen im Vergleich zur unteren Tertile ein um 45 % geringeres Risiko für die Progression der MCI zur Alzheimer-Demenz auf. In der obersten Tertile lag die Verringerung auf ähnlichem Niveau bei 48 %.
(Scarmeas N et al.: Mediterranean diet and mild cognitive impairment. Arch Neurol 66 (2009) 216-225)

 

Angstgedächtnis ausradieren

23. Februar 2009 by admin No Comments »

Rezeptorblocker löscht Angstassoziationen im Gedächtnis (Wissenschaft.de)
“…Eine spezielle Substanz kann Angstzustände aus dem sogenannten Angstgedächtnis löschen. Dieses Angstgedächtnis speichert Erinnerungen an vormalige traumatische Erlebnisse und belastet Menschen, wenn diese Erinnerungen wieder abgerufen werden. In einem kontrollierten Laborexperiment konnten niederländische Forscher um Merel Kindt von der Universität Amsterdam Inhalte aus dem Angstgedächtnis ausradieren – und das auf Dauer. Selbst längere Zeit nach dem Experiment schreckten die Probanden nicht mehr vor den Angstreizen des Experiments zurück. read more…

 

Psychoedukations-Kongress

21. Februar 2009 by admin No Comments »

6. Psychoedukations-Kongress in Basel

am 20./21.3.2009

ausgerichtet von der „Deutschen Gesellschaft für Psychoedukation“ (dgpe e.V.)

zusammen mit den “Universitären Kliniken in Basel” (Direktor: Prof. F. Müller-Spahn)

Das Kongress-Motto lautet:

“Psychotherapeutische Dimensionen in der Psychoedukation”.

Veranstalter: PD Dr. J. Bäuml, Fr. Dr. G. Pitschel-Walz, Fr. Dr. K. Rabovsky,
Fr. Prof. Dr. G. Stoppe, Prof. Dr. F. Müller-Spahn.

Zahlreiche namhafte Vertreter aus den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie referieren zur oben genannten Thematik mit dem Versuch, sowohl die neuesten Ergebnisse zur Psychoedukationsforschung, neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Psychoedukation als auch innovative Anregungen zur flächendeckenden Implementierung dieser Methode zu vermitteln.
In das Kongressprogramm sind sowohl am Freitag als auch am Samstag jeweils 1 Workshop-Block integriert; dort steht eine reichhaltige Palette von 23 verschiedenen WS zur Auswahl, die von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen“ geleitet werden und sich auf alle wesentlichen Krankheitsbilder unseres Faches erstrecken.
Das Kongress-Programm kann über www.dgpe.de eingesehen werden. Dort ist auch das Anmelde-Procedere genau beschrieben.

Anmeldung über folgende Mail-Adresse: registration@organizers.ch
Das Kongress-Programm entnehmen Sie der unten beschriebenen pdf-Datei.

PD Dr. Josef Bäuml
1. Vorsitzender der dgpe
TU München

Fr. Dr. Gabi Pitschel-Walz, Dipl. Psych.
2. Vorsitzende der dgpe
TU München

Mehr Information unter: http://www.dgpe.de

oder aus dem Veranstaltungsflyer unter:
[http://media.dgppn.de/mediadb/media/dgppn/pdf/veranstaltungen/2009/2009-psychoedukation-programm.pdf]

 

Die Psychoanalyse wirkt

9. September 2008 by admin No Comments »

Presse- und Informationsdienst, Presse- und Informationsdienst
Schweizerischer Nationalfonds SNF
09.09.2008

Eine empirische Langzeitstudie zur psychoanalytischen Psychotherapie

Therapien, die ein bis zwei Wochenstunden in Anspruch nehmen und durchschnittlich zwei Jahre dauern, sind sehr gefragt. Auf diesem Markt bieten auch psychoanalytisch geschulte Therapeutinnen und Therapeuten ihre Dienste an. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsprojekt belegt nun, dass psychoanalytische Psychotherapien eine heilsame Wirkung entfalten – besonders bei schweren psychischen Störungen.
Wie wirksam ist die psychoanalytisch ausgerichtete Therapie? “Der Psychoanalyse wird oft vorgeworfen, sie verweigere sich der Empirie”, sagt Joachim Küchenhoff, Chefarzt der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Liestal (BL) und Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Basel, “doch wir haben sie nun empirisch untersucht.” In vier Jahren haben Küchenhoff und sein Team die Therapien von 47 Patientinnen und Patienten bei 37 Therapeutinnen und Therapeuten in der deutschen Schweiz während mindestens eines Jahres mit quantitativen und qualitativen Methoden untersucht.

Insgesamt stellen die Forscher eine signifikante Reduktion der Beschwerden, Beziehungsprobleme und anderer Symptome fest. Über die Hälfte der Patienten mit schweren Störungen wies nach einem Jahr keinen auffälligen Befund mehr auf. Auch die meisten andern konnten ihren Zustand nachweislich verbessern, blieben aber auffällig. Nur bei vier Patienten trat eine Verschlechterung der Symptome ein. Auch längere Therapien wurden beobachtet. Dabei zeigte sich, dass die wesentliche Änderung der Beschwerden meist im ersten Therapiejahr stattfindet. Die Forschenden behielten auch Patienten mit abgeschlossener Therapie im Auge. Der Trend sagt, dass psychoanalytische Psychotherapien auch nachhaltig wirken.

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Aus Kostengründen keine bestmögliche Therapie mehr?

29. Februar 2008 by admin No Comments »
 

Studie Antidepressiva an der Praxis vorbei

28. Februar 2008 by admin No Comments »

Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung

Proteste der Hersteller

Pressemitteilung der DGPPN
(dgppn-pm08-03-antidepressivaweb.pdf)

Nicht jede Studie ist entscheidend, ob die Ergebnisse dem Patienten nutzen oder nicht. Sicher hat diese Meta-Studie viele Arbeiten, auch Zulassungsstudien und vor allem Studien, die nicht publiziert oder sogar zurückgehalten wurden, verarbeitet. Das ist der Vorteil dieser Studie. Damit hören aber auch schon die Vorteile aus der Sicht des Klinikers wieder auf.

In der klinischen Praxis haben die modernen Antidepressiva einen unschätzbaren Vorteil und wir sehen Wirkungen, wir hören von Patienten, dass es ihnen hilft – oft mit der Äußerung: “Warum ist nicht schon früher jemand auf die Idee gekommen, mir diese Medikamente zu geben?” Die Antidepressiva-Studie behandelt nur 4 Substanzen, wir benutzen aber einige mehr.

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Für die kalte Jahreszeit

27. Dezember 2007 by admin No Comments »

Die Power des Sanddorns steckt in den fleischigen orangeroten Beeren, deren Vitamin C-Gehalt zehnmal höher ist als der von Zitrusfrüchten. Die Beeren bringen bis zu 12 Milligramm Vitamin C auf 1 Gramm Frucht mit. Deswegen eignet sich Sanddorn unter anderem als Mittel gegen Erkältungen und Fieber.
Die frischen Beeren können nicht roh verwendet werden.
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Rheuma – Rheumatee

13. Dezember 2007 by admin No Comments »

Rheumatee hilft gegen Übersäuerung, ein chronisches Problem für fast alle Rheumapatienten. Im Bindegewebe, zu dem auch die Gelenkkapseln gehören, lagern zu viele giftige Stoffwechselabfälle. Dadurch werden die Gelenkstrukturen nicht mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, und auch der Abtransport von Abfallstoffen wird beeinträchtigt.
Beginnen Sie Ihre Kur mit dem Rheumatee am besten am Wochenende, da zu Anfang Ihre Verdauung beschleunigt werden kann. Des weiteren können Hautunreinheiten auftreten, da die Giftstoffe, die der Tee aus dem Gewebe löst, auch über die Haut abgegeben werden. read more…

 

Missverständnisse bei Demenz vermeiden

12. Dezember 2007 by admin No Comments »

Häufig kommt es in der Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen zu Missverständnissen. Dies ist besonders bei dementiell veränderten Menschen der Fall, da bei ihnen zu den altersbedingten Veränderungen, z. B. Schwerhörigkeit auch noch die erkrankungsbedingten Veränderungen, z. B. Sprachverständnisstörungen hinzukommen.

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