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		<title>TK fordert Qualitätssicherung für Psychotherapie</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[(Hamburg, 3. Februar 2010/Abdruck) Das reparaturbedürftige Auto kommt in die Werkstatt, wer es an den Zähnen hat, wendet sich an seinen Zahnarzt und wer eine kranke Seele hat, sucht Hilfe bei einem Psychotherapeuten. Doch anders als in der Werkstatt oder beim Zahnarzt, gibt es beim Therapeuten keinen detaillierten Kostenvoranschlag, der erklärt, was genau gemacht wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.tk-online.de/tk/pressemitteilungen/gesundheit-und-service/208654">Hamburg, 3. Februar 2010/Abdruck</a>) Das reparaturbedürftige Auto kommt in die Werkstatt, wer es an den Zähnen hat, wendet sich an seinen Zahnarzt und wer eine kranke Seele hat, sucht Hilfe bei einem Psychotherapeuten. Doch anders als in der Werkstatt oder beim Zahnarzt, gibt es beim Therapeuten keinen detaillierten Kostenvoranschlag, der erklärt, was genau gemacht wird und auch kaum Möglichkeiten, die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Behandlungen zu überprüfen. Doch wie kann man sicher sein, die richtige therapeutische Unterstützung zu bekommen? <a href="http://www.tk-online.de/tk/pressemitteilungen/gesundheit-und-service/208654">Die Techniker Krankenkasse (TK) kritisiert</a>, dass viele psychisch kranke Patienten in Deutschland nicht die Behandlung bekommen, die sie brauchen, <span id="more-75"></span>sondern die, die der Therapeut vor Ort gerade im Angebot hat. Sie fordert eine bessere Qualitätssicherung für die Psychotherapie.</p>
<p>Wie wichtig eine solche Überprüfung wäre, zeigt eine Auswertung der TK. Die Krankenkasse hat sämtliche Behandlungen ihrer an Depression erkrankten Versicherten anonymisiert ausgewertet und kommt zu teilweise erstaunlichen Ergebnissen: &#8220;Im Raum Dortmund wurden die Patienten alle verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch behandelt, in und um München bekommt dagegen fast jeder Dritte eine Psychoanalyse. Welche Therapie ein Patient bekommt, richtet sich also offenbar nicht primär nach seiner Diagnose oder seinem persönlichen Therapiebedarf, sondern danach, welche Therapeuten es vor Ort gibt und welche Therapierichtung sie vertreten oder &#8211; vereinfacht ausgedrückt &#8211; nach seiner Postleitzahl&#8221;, erklärt Dr. Thomas Ruprecht, der bei der TK für das Modellvorhaben &#8220;Qualitätsmonitoring in der ambulanten Psychotherapie&#8221; verantwortlich ist. &#8220;Als Krankenkasse fragen wir uns natürlich, ob in Süddeutschland viel mehr Patienten eine Psychoanalyse benötigen als anderswo oder ob es im Ruhrgebiet vielleicht Patienten gibt, die eine Psychoanalyse bräuchten, aber nicht bekommen.&#8221;</p>
<p>Auch der Umfang der Therapie ist laut TK weniger vom individuellen Bedarf der Patienten als vielmehr von der maximal von der Krankenkasse finanzierten Therapiestundenzahl abhängig.</p>
<p>Ob Patienten bei diesen Mechanismen und Anreizen die angemessene Therapie erhalten, ist zumindest fragwürdig. Grundsätzlich besteht bundesweit offenbar ein deutlicher Mangel an ambulanten psychotherapeutischen Angeboten. Lange Therapiedauern und Fehlsteuerungen in der Bedarfsplanung, zum Beispiel weil Vollzeit-Praxissitze mit Teilzeit-Therapeuten besetzt sind, führen zu künstlichen Kapazitätsengpässen und langen Wartezeiten. Vor allem bei psychoanalytischen Therapien sind fehlgeleitete Zuteilungen besonders unwirtschaftlich, weil es hier im Regelfall um sehr hohe Stundenzahlen geht. &#8220;Dies hat zum Teil fatale Folgen für die Patienten, die entweder aufgrund der langen Wartezeiten ohne medizinische Unterstützung bleiben oder &#8211; und das betrifft vor allem psychische Störungen, die mit teurem Medikamenteneinsatz verbunden sind &#8211;  in den stationären Bereich überwiesen werden&#8221;, kritisiert Ruprecht. &#8220;Was wir brauchen ist ein zeitnah erreichbares Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Patienten orientiert und auch eine fundierte Qualitätsdarlegung ermöglicht.&#8221;</p>
<p>Anders als in anderen medizinischen Bereichen gibt es keinerlei Informationen darüber, wie oft es bei Psychotherapien zu Komplikationen kommt und ob sie überhaupt den gewünschten Erfolg bringen. In vielen anderen medizinischen Fachrichtungen gibt es bereits Statistiken zu Behandlungsfehlern und freiwillige Fehler-Meldesysteme. Patienten, die eine Fehlbehandlung vermuten, können sich an die Schlichtungsstellen der Ärztekammern oder ihre Krankenkasse wenden, um dem Verdacht nachzugehen. Nicht so in der Psychotherapie. &#8220;Bei den psychotherapeutischen Behandlungsprotokollen handelt es sich um subjektive Patienteninformationen. Die Therapeuten sind nicht verpflichtet, diese herauszugeben&#8221;, erklärt Gudrun Berger, Expertin für Medizinrecht bei der TK, &#8220;Deshalb ist es so gut wie unmöglich diesen Fällen nachzugehen.&#8221;</p>
<p>Das Psychotherapie-Modellvorhaben der TK läuft seit 2005 mit 1700 Patienten und 400 Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe, Hessen und Südbaden und wird Anfang März dieses Jahres abgeschlossen sein. Dabei kommt eine wissenschaftlich fundierte Qualitätsdiagnostik zum Einsatz und die Erfahrungen der Patienten werden einbezogen: Kern des Projekts sind wiederholte computergestützte Patientenbefragungen, deren Ergebnisse umgehend an die Psychotherapeuten zurückgemeldet wurden.</p>
<p>Mit diesem Modellvorhaben zielt die TK auf das seit 35 Jahren nahezu unveränderte Gutachterverfahren in der Psychotherapie: Bislang entscheidet ein externer Gutachter nach Aktenlage, ob eine Psychotherapie nach sechs Eingangssitzungen fortgeführt werden kann oder nicht &#8211; ohne den Patienten gesehen oder direkte Informationen von ihm erhalten zu haben. Die Sichtweise der Patienten spielt also keine Rolle. &#8220;Im Modellvorhaben kann der Patient mithilfe von Patientenfragebögen die Fortschritte seiner Therapie bewerten und bekommt dadurch mehr Mitspracherecht und Souveränität&#8221;, erklärt Ruprecht.</p>
<p>Die Ergebnisse geben den Therapeuten wichtige Hinweise für den weiteren Behandlungsplan. Sie sind zunächst nur dem Therapeuten zugänglich, können aber dem Patienten gezeigt und mit ihm besprochen werden. Dabei wird im Idealfall sichtbar, welche Therapieziele erreicht wurden und welche nicht. Ein Jahr nach Ende der Therapie findet jeweils eine abschließende Patientenbefragung statt. So konnte in dem Modellvorhaben untersucht werden, wie nachhaltig das Ergebnis ist und ob sich der Therapie-Erfolg stabilisiert hatte. Der Abschlussbericht des Projekts wird voraussichtlich im Herbst 2010 vorliegen.</p>
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		<title>Demenz und mediterrane Ernährung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 22:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kognition unter mediterraner Ernährung
Schutz vor MCI und Alzheimer-Demenz
Eine aktuelle US-amerikanische Studie bietet gute, neue Argumente für eine mediterrane Kost: Olivenöl, Gemüse &#38; Co. Wirken einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (Mild cognitive impairment, MCI) entgegen – und scheinen sogar den Ausbruch einer Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) zu verzögern.
Die Forscher ermittelten bei 1875 Personen im Durchschnittsalter von 76,9 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kognition unter mediterraner Ernährung<br />
Schutz vor MCI und Alzheimer-Demenz</p>
<p>Eine aktuelle US-amerikanische Studie bietet gute, neue Argumente für eine mediterrane Kost: Olivenöl, Gemüse &amp; Co. Wirken einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (Mild cognitive impairment, MCI) entgegen – und scheinen sogar den Ausbruch einer Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) zu verzögern.</p>
<p>Die Forscher ermittelten bei 1875 Personen im Durchschnittsalter von 76,9 Jahren per Fragebogen auf einer Sakala von Null bis Neun, ob sich diese wenig (null) oder stark (neun) an eine mediterrane Diät hielten. Dann wurde die Assoziation der Adhärenz zur MCI-Inzidenz bzw. zur Progression einer MCI zur Alzeimer-Demenz bestimmt.</p>
<p>Nach einem Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 4,5 Jahren wiesen 275 der 1393 zu Studienbeginn kognitiv Gesunden Symptome der MCI auf. Das Risiko dafür korrelierte eindeutig mit der Ernährungsweise: So wurde die Gefahr in der mittleren Tertile der Adhärenz im Vergleich zur unteren Tertile um 17  %, in der oberen um 28 % gesenkt. Von den 482 Patienten, bei denen zu Studienbeginn bereits eine MCI diagnostiziert worden war, wurde bei 106 nach durchschnittlich 4,3 Jahren eine Alzheimer-Demenz festgestellt. Erneut stand das Risiko in Zusammenhang mit der Ernährungs-Adhärenz: Die Studienteilnehmer in der mittleren Tertile wiesen im Vergleich zur unteren Tertile ein um 45 % geringeres Risiko für die Progression der MCI zur Alzheimer-Demenz auf. In der obersten Tertile lag die Verringerung auf ähnlichem Niveau bei 48 %.<br />
<em>(Scarmeas N et al.: Mediterranean diet and mild cognitive impairment. Arch Neurol 66 (2009) 216-225)<br />
</em></p>
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		<title>Angstgedächtnis ausradieren</title>
		<link>http://www.psychoedukation.de/?p=58</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 13:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezeptorblocker löscht Angstassoziationen im Gedächtnis (Wissenschaft.de)
&#8220;&#8230;Eine spezielle Substanz kann Angstzustände aus dem sogenannten Angstgedächtnis löschen. Dieses Angstgedächtnis speichert Erinnerungen an vormalige traumatische Erlebnisse und belastet Menschen, wenn diese Erinnerungen wieder abgerufen werden. In einem kontrollierten Laborexperiment konnten niederländische Forscher um Merel Kindt von der Universität Amsterdam Inhalte aus dem Angstgedächtnis ausradieren – und das auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/300541.html"><strong>Rezeptorblocker löscht Angstassoziationen im Gedächtnis</strong></a><em> (Wissenschaft.de)</em><br />
<em>&#8220;&#8230;Eine spezielle Substanz kann Angstzustände aus dem sogenannten Angstgedächtnis löschen. Dieses Angstgedächtnis speichert Erinnerungen an vormalige traumatische Erlebnisse und belastet Menschen, wenn diese Erinnerungen wieder abgerufen werden. In einem kontrollierten Laborexperiment konnten niederländische Forscher um Merel Kindt von der Universität Amsterdam <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/300541.html" target="_blank">Inhalte aus dem Angstgedächtnis ausradieren </a>– und das auf Dauer. Selbst längere Zeit nach dem Experiment schreckten die Probanden nicht mehr vor den Angstreizen des Experiments zurück. <span id="more-58"></span>Damit könnten Therapien für posttraumatische Belastungsstörungen entwickelt werden, die als Folge von Unfällen oder Kriegserlebnissen entstanden sind, schreiben die Forscher&#8230;&#8221; (<span class="klein">Merel Kindt (Universität Amsterdam) et al.:  <a href="http://www.nature.com/neuro/" target="_blank">Nature Neuroscience</a> (DOI: 10.1038/nn.2271)</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span class="klein">siehe: &#8220;PROPRANOLOL&#8221;<br />
</span></em></p>
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		<title>Psychoedukations-Kongress</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 13:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[6. Psychoedukations-Kongress in Basel
am 20./21.3.2009
ausgerichtet von der „Deutschen Gesellschaft für Psychoedukation“ (dgpe e.V.)
zusammen mit den &#8220;Universitären Kliniken in Basel&#8221; (Direktor: Prof. F. Müller-Spahn)
Das Kongress-Motto lautet:
&#8220;Psychotherapeutische Dimensionen in der Psychoedukation&#8221;.
Veranstalter: PD Dr. J. Bäuml, Fr. Dr. G. Pitschel-Walz, Fr. Dr. K. Rabovsky,
Fr. Prof. Dr. G. Stoppe, Prof. Dr. F. Müller-Spahn.
Zahlreiche namhafte Vertreter aus den Bereichen Psychiatrie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center; padding-left: 30px;"><strong>6. Psychoedukations-Kongress in Basel</strong></p>
<p style="text-align: center; padding-left: 30px;"><strong>am 20./21.3.2009</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">ausgerichtet von der „Deutschen Gesellschaft für Psychoedukation“ (dgpe e.V.)</p>
<p style="padding-left: 30px;">zusammen mit den &#8220;Universitären Kliniken in Basel&#8221; (Direktor: Prof. F. Müller-Spahn)</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das Kongress-Motto lautet:</p>
<p style="text-align: center; padding-left: 30px;"><strong>&#8220;Psychotherapeutische Dimensionen in der Psychoedukation&#8221;.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Veranstalter: PD Dr. J. Bäuml, Fr. Dr. G. Pitschel-Walz, Fr. Dr. K. Rabovsky,<br />
Fr. Prof. Dr. G. Stoppe, Prof. Dr. F. Müller-Spahn.</p>
<p>Zahlreiche namhafte Vertreter aus den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie referieren zur oben genannten Thematik mit dem Versuch, sowohl die neuesten Ergebnisse zur Psychoedukationsforschung, neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Psychoedukation als auch innovative Anregungen zur flächendeckenden Implementierung dieser Methode zu vermitteln.<br />
In das Kongressprogramm sind sowohl am Freitag als auch am Samstag jeweils 1 Workshop-Block integriert; dort steht eine reichhaltige Palette von 23 verschiedenen WS zur Auswahl, die von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Psychoedukation bei schizophrenen Erkrankungen“ geleitet werden und sich auf alle wesentlichen Krankheitsbilder unseres Faches erstrecken.<br />
Das Kongress-Programm kann über <a href="http://www.dgpe.de/">www.dgpe.de</a> eingesehen werden. Dort ist auch das Anmelde-Procedere genau beschrieben.</p>
<p>Anmeldung über folgende Mail-Adresse: <a href="mailto:registration@organizers.ch"><span style="color: navy;">registration@organizers.ch</span></a><br />
Das Kongress-Programm entnehmen Sie der unten beschriebenen pdf-Datei.</p>
<p>PD Dr. Josef Bäuml<br />
1. Vorsitzender der dgpe<br />
TU München</p>
<p>Fr. Dr. Gabi Pitschel-Walz, Dipl. Psych.<br />
2. Vorsitzende der dgpe<br />
TU München</p>
<p>Mehr Information unter: <a href="http://www.dgpe.de/"><span style="color: navy;">http://www.dgpe.de</span></a></p>
<p>oder aus dem Veranstaltungsflyer unter:<br />
[<a href="http://media.dgppn.de/mediadb/media/dgppn/pdf/veranstaltungen/2009/2009-psychoedukation-programm.pdf"><span style="color: navy;">http://media.dgppn.de/mediadb/media/dgppn/pdf/veranstaltungen/2009/2009-psychoedukation-programm.pdf</span></a>]</p>
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		<title>Die Psychoanalyse wirkt</title>
		<link>http://www.psychoedukation.de/?p=46</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 15:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Presse- und Informationsdienst, Presse- und Informationsdienst
Schweizerischer Nationalfonds SNF
09.09.2008
Eine empirische Langzeitstudie zur psychoanalytischen Psychotherapie
Therapien, die ein bis zwei Wochenstunden in Anspruch nehmen und durchschnittlich zwei Jahre dauern, sind sehr gefragt. Auf diesem Markt bieten auch psychoanalytisch geschulte Therapeutinnen und Therapeuten ihre Dienste an. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsprojekt belegt nun, dass psychoanalytische Psychotherapien eine heilsame [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Presse- und Informationsdienst, Presse- und Informationsdienst<br />
Schweizerischer Nationalfonds SNF<br />
09.09.2008</p>
<p><a href="http://idw-online.de/pages/de/news277164">Eine empirische Langzeitstudie zur psychoanalytischen Psychotherapie</a></p>
<p>Therapien, die ein bis zwei Wochenstunden in Anspruch nehmen und durchschnittlich zwei Jahre dauern, sind sehr gefragt. Auf diesem Markt bieten auch psychoanalytisch geschulte Therapeutinnen und Therapeuten ihre Dienste an. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsprojekt belegt nun, dass psychoanalytische Psychotherapien eine heilsame Wirkung entfalten &#8211; besonders bei schweren psychischen Störungen.<br />
Wie wirksam ist die psychoanalytisch ausgerichtete Therapie? &#8220;Der Psychoanalyse wird oft vorgeworfen, sie verweigere sich der Empirie&#8221;, sagt Joachim Küchenhoff, Chefarzt der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Liestal (BL) und Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Basel, &#8220;doch wir haben sie nun empirisch untersucht.&#8221; In vier Jahren haben Küchenhoff und sein Team die Therapien von 47 Patientinnen und Patienten bei 37 Therapeutinnen und Therapeuten in der deutschen Schweiz während mindestens eines Jahres mit quantitativen und qualitativen Methoden untersucht.</p>
<p>Insgesamt stellen die Forscher eine signifikante Reduktion der Beschwerden, Beziehungsprobleme und anderer Symptome fest. Über die Hälfte der Patienten mit schweren Störungen wies nach einem Jahr keinen auffälligen Befund mehr auf. Auch die meisten andern konnten ihren Zustand nachweislich verbessern, blieben aber auffällig. Nur bei vier Patienten trat eine Verschlechterung der Symptome ein. Auch längere Therapien wurden beobachtet. Dabei zeigte sich, dass die wesentliche Änderung der Beschwerden meist im ersten Therapiejahr stattfindet. Die Forschenden behielten auch Patienten mit abgeschlossener Therapie im Auge. Der Trend sagt, dass psychoanalytische Psychotherapien auch nachhaltig wirken.</p>
<p><span id="more-46"></span></p>
<p>Eine Variante der klassischen Psychoanalyse</p>
<p>Um nur Behandlungen zu erfassen, die die Bezeichnung &#8220;psychoanalytisch&#8221; verdienen, begleiteten die Forscher ausschliesslich Therapeuten, die die Standards der European Federation for Psychoanalytic Psychotherapy (EFPP) erfüllen, die also moderne psychoanalytische Konzepte und Methoden verwenden (Unbewusstheit, Berücksichtigung der Beziehung Therapeut-Patient sowie ihrer Veränderung, kognitions- und emotionsbezogene Herangehensweise).<br />
Dennoch war die klassische Psychoanalyse nicht Gegenstand der Langzeitstudie. Die jahrelangen, mindestens drei Wochenstunden auf der Couch umfassenden Behandlungen sind in der breiten Patientenversorgung in der Schweit nicht gebräuchlich. &#8220;Am gefragtesten sind circa zweijährige Therapien, bei denen man sich ein bis zwei Wochenstunden gegenüber sitzt&#8221;, sagt Küchenhoff. Diese Therapien habe man untersucht.</p>
<p>Zu Beginn der Therapie sah sich nur die Hälfte aller Patienten als schwer krank. Laut ihren Therapeuten aber litten über 90 Prozent unter deutlichen bis ausserordentlich schweren psychischen Erkrankungen. Und die schweren Fälle wiesen bessere Therapieergebnisse auf als die leichteren, einst klassischen Psychoanalysefälle, die sogenannten reifen Neurotiker. &#8220;Vielleicht entspricht diesen Leuten das klassische lange, intensive Setting eher, vielleicht haben die Therapeuten nach Jahren der Beschäftigung mit Borderline-, Trauma- und Selbstverletzungspatienten den Umgang mit ihrer klassischen Klientel auch etwas verlernt&#8221;, sagt Küchenhoff.</p>
<p>Verbesserte Selbstwahrnehmung als Hürde<br />
Ihre Daten erhoben die Forschenden mit standardisierten Fragebogen zu Befindlichkeit und Symptomen und mit Einschätzungen der Persönlichkeitsstruktur. Patienten und Therapeuten füllten die Fragebögen unabhängig vor, während und nach der Therapie aus. Mit qualitativen Interviews machten sich die Forschenden zudem ein Bild vom Krankheitszustand der Patienten. Die Daten enthalten also drei Perspektiven auf jede Therapie (Patient, Therapeut, unbeteiligter Dritter) &#8211; &#8220;ein dem Wissenschaftsbegriff der Psychoanalyse adäquater Forschungsansatz&#8221;, wie Küchenhoff sagt.</p>
<p>So geben einige Patienten während der Therapie mehr Symptome an als davor, obwohl sich ihr Zustand aus den anderen Perspektiven verbessert hat. Küchenhoff interpretiert das als Hinweis darauf, dass psychoanalytische Therapien die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung steigern können. &#8220;Der Patient erkennt manche Belastungen erst nach einer Weile Therapie richtig. Mehr wahrzunehmen kann grösseres Leid bedeuten, durch das er mit seinem Therapeuten hindurch muss.&#8221;<br />
Die Daten enthalten auch Hinweise darauf, dass Therapeuten vor allem dann erfolgreich sind, wenn sie sich sehr genau auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten ihrer Patienten einstellen. &#8220;Es hat keinen Sinn, komplizierte Deutungen an die Leute zu tragen, die sie nicht verstehen können&#8221;, sagt Küchenhoff. Was trivial klinge, sei im therapeutischen Alltag oft schwierig. Weitere Auswertungen der erhobenen Daten sollen nun zeigen, wie Therapeuten sich optimal auf ihre Patienten einstellen.</p>
<p>Publikationen (beide als PDF beim SNF erhältlich; E-Mail: <a href="pri@snf.ch">pri@snf.ch</a>):</p>
<p>Paper mit den wichtigsten Resultaten<br />
T. Jakobsen, P. Agarwalla, C. Knauss, H. Hunziker, R. Schneider, J. Küchenhoff: Eine komparative Kasuistik auf der Grundlage qualitativer Ergebnismessungen und qualitativer Prozessbeschreibungen als Beitrag zum Verständnis therapeutischer Prozesse, in: Psychotherapie und Sozialwissenschaft 9 (2007), S. 119-142.</p>
<p>Kontakt:<br />
Prof. Joachim Albert Küchenhoff<br />
Kantonale Psychiatrische Klinik<br />
Bienentalstrasse 7<br />
CH-4410 Liestal<br />
Tel: +41 (0)61 927 71 61<br />
E-Mail: <a href="joachim.kuechenhoff@unibas.ch">joachim.kuechenhoff@unibas.ch</a><br />
Weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.snf.ch">http://www.snf.ch</a> &gt; Medien &gt; Medienmitteilungen.</p>
<p><a href="http://idw-online.de/pages/de/news277164">URL dieser Pressemitteilung:</a> http://idw-online.de/pages/de/news277164</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus Kostengründen keine bestmögliche Therapie mehr?</title>
		<link>http://www.psychoedukation.de/?p=45</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 14:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Ökonomie und Evidenz: Am Welttag für Seelische Gesundheit lud die DGPPN zur Veranstaltung &#8220;Die MeToo-Problematik in der Schizophrenie-Therapie&#8221; ein
Pressemitteilung
zu
Zwischen Ökonomie und Evidenz:
Die MeToo-Problematik in der Schizophrenie-Therapie
Berlin, 10. Oktober 2007
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.dgppn.de/de_metoo_148.html" target="_blank">Zwischen Ökonomie und Evidenz: Am Welttag für Seelische Gesundheit lud die DGPPN zur Veranstaltung &#8220;Die MeToo-Problematik in der Schizophrenie-Therapie&#8221; ein</a></strong><br />
Pressemitteilung</p>
<p>zu</p>
<p><a href="http://media.dgppn.de/mediadb/media/dgppn/pdf/presseinfo/2007/dgppn-pm07-18-pk-metoo-final.pdf "><strong>Zwischen Ökonomie und Evidenz:<br />
Die MeToo-Problematik in der Schizophrenie-Therapie<br />
Berlin, 10. Oktober 2007</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie Antidepressiva an der Praxis vorbei</title>
		<link>http://www.psychoedukation.de/?p=40</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 12:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung
Proteste der Hersteller
Pressemitteilung der DGPPN
 (dgppn-pm08-03-antidepressivaweb.pdf)
Nicht jede Studie ist entscheidend, ob die Ergebnisse dem Patienten nutzen oder nicht. Sicher hat diese Meta-Studie viele Arbeiten, auch Zulassungsstudien und vor allem Studien, die nicht publiziert oder sogar zurückgehalten wurden, verarbeitet. Das ist der Vorteil dieser Studie. Damit hören aber auch schon die Vorteile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 18pt; font-family: 'Times New Roman';"><a title="Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,7162823,00.html">Studie: Antidepressiva haben kaum Wirkung</a></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman';">Proteste der Hersteller</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/dgppn-pm08-03-antidepressivaweb.pdf">Pressemitteilung der DGPPN</a></strong></span><br />
<a title="dgppn-pm08-03-antidepressivaweb.pdf" href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/dgppn-pm08-03-antidepressivaweb.pdf"> (dgppn-pm08-03-antidepressivaweb.pdf)</a></p>
<p>Nicht jede Studie ist entscheidend, ob die Ergebnisse dem Patienten nutzen oder nicht. Sicher hat diese <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/depression_englmeta.pdf"><strong>Meta-Studie</strong></a></span> viele Arbeiten, auch Zulassungsstudien und vor allem Studien, die nicht publiziert oder sogar zurückgehalten wurden, verarbeitet. Das ist der Vorteil dieser Studie. Damit hören aber auch schon die Vorteile aus der Sicht des Klinikers wieder auf.</p>
<p>In der klinischen Praxis haben die modernen Antidepressiva einen unschätzbaren Vorteil und wir sehen Wirkungen, wir hören von Patienten, dass es ihnen hilft &#8211; oft mit der Äußerung: &#8220;Warum ist nicht schon früher jemand auf die Idee gekommen, mir diese Medikamente zu geben?&#8221; Die Antidepressiva-Studie behandelt nur 4 Substanzen, wir benutzen aber einige mehr.</p>
<p><span id="more-40"></span><br />
Entscheidend bei dieser Studie ist jedoch der Umstand, der schon bei der Neuroleptika-Studie ein großer Mangel der Meta-Betrachtung gewesen ist &#8211; beide Studien lassen den kundigen und erfahrenen Psychiater außen vor. Es ist nämlich nicht egal, welches Antidepressivum gewählt wird, es muss zu dem individuellem Patienten und zu dem Profil seiner Depression passen. Dann müssen auch die Nebenwirkungen kleiner sein, als der Vorteil, der dem Patienten mit dem Antidepressivum ermöglicht wird. So viel Wirkung wie nötig, und so wenig Nebenwirkung wie möglich.</p>
<p>&#8220;Implizit halten Kirsch et al. der FDA vor, Antidepressiva zugelassen zu haben, ohne dass eine klinisch relevante Wirkung belegt gewesen sei. Hier offenbaren Kirsch et al. einen grundlegenden methodischen Irrtum: Meta-Analysen bergen immer das Risiko, die Ergebnisse methodisch mangelhafter Studien mit solchen aussagefähiger Studien zu vermischen. Mit guten Gründen akzeptieren Zulassungsbehörden keine Meta-Analysen als Wirksamkeitsbeleg, sondern verlangen – mindestens &#8211; zwei von einander unabhängige, positive Studien mit klinisch relevantem Ausmaß der Wirkung. Das kann die Meta-Analyse von Kirsch nicht widerlegen.&#8221; (<a href="http://media.dgppn.de/mediadb/media/dgppn/pdf/stellungnahmen/2008/dgppn-stn08-02-fritze-zu-kirsch-wirksamkeit-antidepressiva.pdf">Wirksamkeit von Antidepressiva Stellungnahme zu Irving Kirsch/DGPPN</a>)</p>
<p>Leider werden heute die modernen Antidepressiva in jeder Hausarztpraxis munter vor sich her Verordnet. Das spricht zwar für die Minderung der Nebenwirkungen der modernen Präparate, aber nicht für eine individuelle Therapieanpassung an den Patienten und seine Depressionsart. Die Depression gibt es nämlich nicht &#8211; es gibt nur die Depression von Herrn Müller oder Frau Maier.</p>
<p>Ein erfahrener Kliniker wird aus dieser Studie herausnehmen, was er noch nicht weiß, und getrost vergessen, was die Studie vorgibt zu wissen. Im wesentlichen wird sich der erfahrene Kliniker auf die Aussagen seines Patienten stützen und ihn mit seinem Wissen in der Weiterbehandlung unterstützen. Diesen Aspekt müßten zukünftige Studien berücksichtigen.</p>
<p><a title="depressionhypothese.jpg" href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/depressionhypothese.jpg" rel="lightbox[40]"></a></p>
<p style="text-align: center"><a title="depressionhypothese.jpg" href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/depressionhypothese.jpg" rel="lightbox[40]"><img src="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/depressionhypothese.jpg" alt="depressionhypothese.jpg" /></a></p>
<p>Deshalb ist es viel wichtiger, sich immer wieder vor Augen zu halten, wie eine Depression zu verstehen sein könnte. Das obige Schaubild stellt die bisherigen Erkenntnisse in einer nachvollziehbaren Art zusammen. Danach ist deutlich, dass die Dysfunktion der Neurobiologischen Faktoren entscheidend bei Betrachtung einer Depression ist.</p>
<p>Hier wirken heutige Medikamente und werden für die Zukunft neue entwickelt. Hier ist aber auch die Domäne der Psychotherapie &#8211; denn wir sprechen mit dem Menschen, also mit einem biologischen System aus neurobiologischen Faktoren. Das Medikamen, der Patient und der Arzt können nicht für sich alleine betrachtet, sie müssen auch als ein System untersucht werden. Nur so kommen wir der Depression näher. Und das ist wichtig. Depressionen werden im Jahr 2020 etwa die TOP 10 der weltweiten Diagnosen anführen &#8211; also nicht nur persönliches Leid, sondern auch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten verursachen. Da sind gute Studien, lehrhafte Studien unbedingt gefragt.<a title="depression_englmeta.pdf" href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/depression_englmeta.pdf"></a></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a title="depression_englmeta.pdf" href="http://www.psychoedukation.de/wp-content/uploads/2008/02/depression_englmeta.pdf">depression_englmeta.pdf</a></strong></span></p>
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		<title>Für die kalte Jahreszeit</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 14:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Power des Sanddorns steckt in den fleischigen orangeroten  Beeren, deren Vitamin C-Gehalt zehnmal höher ist als der von Zitrusfrüchten. Die  Beeren bringen bis zu 12 Milligramm Vitamin C auf 1 Gramm Frucht mit. Deswegen  eignet sich Sanddorn unter anderem als Mittel gegen Erkältungen und Fieber.
Die frischen  Beeren können nicht roh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Power des Sanddorns steckt in den fleischigen orangeroten  Beeren, deren Vitamin C-Gehalt zehnmal höher ist als der von Zitrusfrüchten. Die  Beeren bringen bis zu 12 Milligramm Vitamin C auf 1 Gramm Frucht mit. Deswegen  eignet sich Sanddorn unter anderem als Mittel gegen Erkältungen und Fieber.<br />
Die frischen  Beeren können nicht roh verwendet werden.<br />
<span id="more-39"></span><br />
Als Säfte, Marmeladen oder Mus werden  Sie gerne in der Erkältungszeit eingenommen. Sanddorn kann aber noch mehr: Die  Heilkräfte erstrecken sich auch auf Erschöpfungszustände, Appetitlosigkeit und  Leistungsschwäche. Schwangeren, Stillenden, Kindern, Pubertierenden, Rauchern  und Menschen mit hohem Alkoholkonsum wird zur ausreichenden Deckung ihres  Vitamin-C-Bedarfs empfohlen, täglich 2 bis 3 EL Sanddorn zu sich zu  nehmen.</p>
<p>Das Multitalent  Sanddorn wirkt zudem abwehrstärkend, entzündungshemmend, krebsvorbeugend,  blutfettharmonisierend, leistungststärkend und regenerierend bei Sonnenbrand,  Druckgeschwüren oder Hautausschlägen.</p>
<p>Sie erhalten  Sanddorn in vielen Zubereitungen in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und  Naturkostläden. Zur äußerlichen Anwendung gibt es Cremes und Öle, die einen  hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Linol-Linolen oder Palmitoleinsäure  aufweisen und von der menschlichen Haut besonders gut aufgenommen werden können.  Vitamin E und Karotinoide neutralisieren schädliche Radikale und schützen Ihre  Haut vor vorzeitiger Alterung.</p>
<p><strong>Vermischen</strong> Sie eine fein zerdrückte Banane mit dem  Saft von einer Bio-Zitrone, 100 ml Sanddornsaft und 200 ml Buttermilch. Gesund  und einfach lecker!</p>
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		<title>Rheuma &#8211; Rheumatee</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 09:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Rheumatee hilft gegen Übersäuerung, ein chronisches Problem für fast alle Rheumapatienten. Im Bindegewebe, zu dem auch die Gelenkkapseln gehören, lagern zu viele giftige Stoffwechselabfälle. Dadurch werden die Gelenkstrukturen nicht mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, und auch der Abtransport von Abfallstoffen wird beeinträchtigt.
Beginnen Sie Ihre Kur mit dem Rheumatee am besten am Wochenende, da zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rheumatee hilft gegen Übersäuerung, ein chronisches Problem für fast alle Rheumapatienten. Im Bindegewebe, zu dem auch die Gelenkkapseln gehören, lagern zu viele giftige Stoffwechselabfälle. Dadurch werden die Gelenkstrukturen nicht mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, und auch der Abtransport von Abfallstoffen wird beeinträchtigt.<br />
Beginnen Sie Ihre Kur mit dem Rheumatee am besten am Wochenende, da zu Anfang Ihre Verdauung beschleunigt werden kann. Des weiteren können Hautunreinheiten auftreten, da die Giftstoffe, die der Tee aus dem Gewebe löst, auch über die Haut abgegeben werden.<span id="more-31"></span></p>
<p><strong>Rheumatee gegen Übersäuerung und Schmerzen</strong><br />
Mischen Sie je<br />
- 30 g Löwenzahnwurzel und -kraut,<br />
- Brennesselkraut und<br />
- Goldrutenkraut sowie<br />
- 15 g Stängelspitzel vom bittersüßen Nachtschatten.</p>
<p><strong>(oder alles getrocknet aus der Apotheke)</strong><br />
- Überbrühen Sie 1 EL der Kräutermischung mit<br />
- 150 ml siedendem Wasser und<br />
- lassen Sie den Rheumatee 10 Minuten abgedeckt ziehen, bevor Sie ihn abseihen.</p>
<p>Trinken Sie über vier bis sechs Wochen drei Mal täglich eine Tasse frisch aufgebrühten Tee jeweils eine halbe Stunde vor dem Essen.</p>
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		<title>Missverständnisse bei Demenz vermeiden</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 16:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Häufig kommt es in der  Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen zu Missverständnissen. Dies ist  besonders bei dementiell veränderten Menschen der Fall, da bei ihnen zu den  altersbedingten Veränderungen, z. B. Schwerhörigkeit auch noch die  erkrankungsbedingten Veränderungen, z. B. Sprachverständnisstörungen  hinzukommen.

- Sprechen Sie langsam und deutlich.  Nicht die Lautstärke ist maßgeblich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig kommt es in der  Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen zu Missverständnissen. Dies ist  besonders bei dementiell veränderten Menschen der Fall, da bei ihnen zu den  altersbedingten Veränderungen, z. B. Schwerhörigkeit auch noch die  erkrankungsbedingten Veränderungen, z. B. Sprachverständnisstörungen  hinzukommen.</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>- Sprechen Sie langsam und deutlich.  Nicht die Lautstärke ist maßgeblich, sondern das deutlich und akzentuiert  gesprochene Wort.<br />
- Halten Sie Augenkontakt bei der  Kommunikation. Vermeiden Sie Ansprachen aus dem „Off“, also wenn der Betroffene  Sie nicht sehen kann.<br />
- Geben Sie kurze und präzise  Anweisungen. Vermeiden Sie Umschreibungen und Fremdwörter.<br />
- Verzichten Sie auf Schachtelsätze mit  Mehrfachaufforderungen. Gehen Sie lieber Schritt für Schritt vor.<br />
- Geben Sie klar vor, wer was tut, z. B.  &#8220;Heben Sie bitte diesen Arm“ (berühren) oder &#8220;ch ziehe Ihnen jetzt den Pullover  an&#8221;.</p>
<p>Gerade  Demenzkranke müssen bestimmte Bewegungsabläufe &#8220;trainieren&#8221; und  &#8220;automatisieren&#8221;. Sie haben die Fähigkeit verloren, sich diese Dinge einfach zu  merken. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie die Dinge immer in der gleichen  Weise angehen.</p>
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