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Trauernde Eltern

7. Dezember 2007 by admin No Comments »

“Wir sind Ärzte. Wir wollen Menschen heilen”, sagt Privat-Dozentin Dr. Anette Kersting. Aber die Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) musste erkennen, dass sie in ihrer Arbeit mit Situationen konfrontiert wurde, in denen sie nicht heilen konnte: “Todgeburten kann man nicht heilen”, konstatierte Kersting. Dennoch wollte sie Eltern, die ihr Kind während oder kurz nach der Schwangerschaft verloren hatten, helfen. Also sammelte sie Kolleginnen und Kollegen um sich und gründete eine Arbeitsgruppe zum Thema Trauerforschung – die nach eigenen Angaben bislang einzige in Deutschland.

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Ingwer hilft bei Schmerzen und Verdauugsproblemen

4. Dezember 2007 by admin No Comments »

In der kalten Jahreszeit wärmt Ingwertee den Magen und lindert lästige Beschwerden, wenn Sie erkältet sind. Aber in den restlichen Monaten des Jahres wird das Gewürz und Heilmittel bei uns kaum verwendet, dabei ist Ingwer ein exzellentes Schmerzmittel und hilft außerdem bei Verdauungsbeschwerden sowie Übelkeit. Viele dieser Wirkungen sind mittlerweile sogar in wissenschaftlichen Studien belegt.

Eine Studie der Universität von Miami/USA aus dem Jahr 2001 belegt die schmerzstillende Wirkung von Ingwer. An dieser Untersuchung nahmen 261 Patienten teil, die alle an Arthrose im Kniegelenk erkrankt waren. Die eine Hälfte der Teilnehmer nahm zweimal täglich 250 mg eines Ingwer-Extraktes ein. Sie litten nach 6 Wochen deutlich weniger unter Schmerzen als die Patienten der Kontrollgruppe, die lediglich ein Scheinmedikament (Placebo) erhielten. read more…

 

Risiko Schlafmangel

by admin No Comments »

Schlafen wir zu wenig? Gar nicht gesund leben die Menschen, die etwa behaupten, sie kämen mit vier Stunden Schlaf pro Nacht aus. Nach neuesten Forschungen sind sieben Stunden offenbar das optimale Maß. Britische Wissenschaftler werteten umfangreiche Daten aus und fanden heraus, dass Schlafmangel das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, mehr als verdoppeln kann.

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Depression – Stress – Kreislauferkrankungen

3. Dezember 2007 by admin No Comments »

„…Eine depressive Episode ist zum einen häufig Folge eines ischämischen Insultes, psychosozialer Stress und affektive Symptome werden aber umgekehrt zunehmend auch als unabhängige vaskuläre Risikofaktoren gewürdigt. Die Bedeutung von Depressivität und psychosozialen Stressoren in der Modulation des kardiovaskulären Risikos ist schon seit längerem bekannt. So ergab die Interheart-Studie, eine Fall-Kontroll-Studie mit 11119 Patienten mit einem ersten Myokardinfarkt und 13648 alters- und geschlechts- „gematchten“ Kontrollen aus 262 Zentren in 52 Ländern, das psychosozialer Stress und Depression konsistent über verschiedene Weltregionen und Ethnien bei beiden Geschlechtern mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einhergehen. Eine Anzahl weiterer Studien einschließlich prospektiver Untersuchungen dokumentiert zwischenzeitlich einen gleichsinnigen Zusammenhang auch zwischen Depressivität und gesteigertem Schlaganfallrisiko.

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Neue Erkrankung: Schizophrenie-Patienten sollen aus Kostengründen mit Nebenwirkungen leben

1. Dezember 2007 by admin No Comments »

Erhalten viele Schizophrenie-Patienten aus Kostengründen keine evidenzbasierte, bestmögliche Therapie mehr?

(Aktuelle Stellungnahme der DGPPN zum Welttag für Seelische Gesundheit am 10. Oktober 2007)

Anlässlich des diesjährigen Welttags zur Seelischen Gesundheit am heutigen Mittwoch, den 10. Oktober, weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) auf Versorgungsprobleme bei psychisch Kranken hin: Nach Einschätzung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft dürfte inzwischen die Hälfte aller Menschen, die in Deutschland an einer Schizophrenie leiden, aus Kostengründen keine effektive Langzeittherapie mehr erhalten. Aktueller Anlass für diese Stellungnahme der DGPPN sind u.a. die Empfehlungen und Publikationen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und die dadurch ausgelösten Diskussionen um den Stellenwert atypischer Antipsychotika in der Schizophrenie-Therapie. Diese führen dazu, dass aus Kostengründen vor allem Vertragsärzte mittlerweile kaum noch so genannte Atypika, und hier vor allem die teuren Depotpräpärate, verordnen. Nach Auffassung der DGPPN sind diese Medikamente aber sowohl in der Akut- als auch in der Langzeittherapie der Schizophrenie unverzichtbar. Unter dem Begriff „Antipsychotika“ bzw. „Neuroleptika“ werden unterschiedliche, bei schizophrenen Erkrankungen wirksame Medikamente geführt, wobei man generell die neueren „atypischen“ von den älteren „typischen“ Substanzklassen unterscheidet. read more…

 

Inhalation von Kohlendioxid verursacht Stress und panikartige Symptome

30. November 2007 by admin No Comments »

Die akute Inhalation von Kohlendioxid induziert bei gesunden Menschen panikähnliche Symptome, so ein Bericht in PLoS ONE von Oktober.”Unsere Studie ist eine weitere Veranschaulichung dessen, wie basale physische Funktionen des Organismus (in dem aktuellen Fall Atmung, CO2) direkt das affektive Gehirn beeinflussen können”, erklärte Dr. Eric J. Griez von der Universität Maastricht, Niederlande, gegenüber Reuters Health. “Nur zu oft neigen Ärzte dazu, Angst und Depression lediglich als entfernte psychosoziale Konsequenzen der körperlichen Erkrankung zu betrachten. Tatsächlich sollten jedoch Angst und Depression als echte Symptome betrachtet werden, nicht als entfernte Konsequenzen der Erkrankung (die alle sowieso allzu oft einfach nicht beachtet werden).” read more…

 

Schizophrene Kinder besonders anfällig für Nebenwirkungen

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Ob extrapyramidal-motorische Symptome (EPS), Sedierung, Gewichtszunahme oder Prolaktinerhöhung – Kinder und Jugendliche mit Schizophrenie sind laut einer neuen Meta-Analyse besonders anfällig für Nebenwirkungen antipsychotischer Therapien. Daher sollte bei ihnen ganz besonders auf eine Gewichtszunahme sowie eventuell auf einen daraus resultierenden Diabetes geachtet und dagegen angegangen werden.Die früh einsetzenden Störungen des schizophrenen Spektrums (Beginn vor dem Alter von 18 Jahren) stellen laut Dr. Sanjiv Kumra von der University of Minnesota, Minneapolis, eine schwere Variante dar, die mit signifikanter funktioneller Beeinträchtigung und schlechtem Ansprechen auf die antipsychotische Therapie assoziiert ist.

“Alle Medikamente mit bewiesenem antipsychotischen Wirkungen blockieren in gewissem Maß Dopamin-D2- Rezeptoren”, erläutern die Autoren. read more…

 

DGPPN Kongress 2007 – Bericht 1

by admin No Comments »

Der DGPPN-Kongress war in diesem Jahr von Mittwoch, den 21. November, bis Samstag, den 24. November 2007, in der Bundeshauptstadt zu Gast. Die Veranstalter begrüßten bei den mehr als 500 Einzelveranstaltungen wieder über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Damit war die Tagung der größte Fachkongress für Psychiatrie und Psychotherapie im deutschsprachigen Raum.
Anlass, den Themenbereich Gesellschaftspolitik und psychische Gesundheit in das Programm der Tagung aufzunehmen, ist nicht zuletzt die Tatsache, dass sich in den modernen Industriegesellschaften in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Veränderungen vollzogen haben, die bei vielen Menschen Auswirkungen auf deren psychische Gesundheit zeitigen. read more…

 

Psychoanalytisch-orientierte Fokaltherapie der sozialen Phobie : Ein Behandlungsmanual auf der Grundlage der supportiv-expressiven Therapie Luborskys

29. November 2007 by admin No Comments »

28-11-2007
Falk Leichsenring1, Manfred E. Beutel2 und Eric Leibing3

1 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Gießen, Ludwigstr. 76, 35392 Gießen.

2 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Mainz, Mainz.

3 Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Göttingen, Göttingen.

Zusammenfassung
Obwohl psychodynamische Therapie eine der Behandlungsformen ist, die in der klinischen Praxis zur Behandlung von Angststörungen am häufigsten angewendet wird, ist die Evidenz für die Wirksamkeit psychodynamischer Therapie bei Angststörungen unbefriedigend. Insbesondere mangelt es an
randomisierten kontrollierten Studien. Manuale zur psychodynamischen Behandlung von Angststörungen liegen gegenwärtig nur für die generalisierte Angststörung und die Panikstörung vor. Für die soziale Phobie (soziale Angststörung) existiert bisher jedoch kein psychodynamisch orientiertes Behandlungsmanual. Soziale Phobie ist aber eine häufige psychische Störung, die durch frühen Beginn, chronischen Verlauf, schwere psychosoziale Beeinträchtigungen und hohe sozioökonomische Kosten gekennzeichnet ist. read more…

 

Schlafstörungen – mit Passionsblume ohne chemische Schlafmittel

15. November 2007 by admin No Comments »

Die Passionsblume als Heilkraut eignet sich hervorragend als Stimmungsaufheller. Sie wirkt ausgleichend bei innerer Unruhe und Angstzuständen. Außerdem hilft sie bei Schlafstörungen, löst Verspannungen und lindert Zahnweh.
In der Apotheke kann Passionsblumenkraut für einen Tee, eine Tinktur aus Passionsblumenblättern oder Fertigpräparate gekauft werden. Sie können über längere Zeit eingenommen werden. Es macht nicht abhängig wie chemische Schlafmittel und beeinträchtigt auch die Fahrtüchtigkeit nicht. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Sehr hilfreich sind auch Teemischungen, in denen Passionsblumenkraut enthalten ist. Mischen Sie sich Baldrianwurzel, Hopfenzapfen, Passionsblumenkraut, Melissenblätter und Lavendelblüten zu gleichen Teilen. Die Mischung kann auch in der Apotheke hergestellt werden. Wenn Sie sehr nervös oder aufgebracht sind, übergießen Sie 2 TL der Mischung mit 150 ml kochendem Wasser, nach 10 Minuten abseihen. Trinken Sie davon 4 bis 5 Tassen am Tag.

 
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