Missverständnisse bei Demenz vermeiden

Häufig kommt es in der Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen zu Missverständnissen. Dies ist besonders bei dementiell veränderten Menschen der Fall, da bei ihnen zu den altersbedingten Veränderungen, z. B. Schwerhörigkeit auch noch die erkrankungsbedingten Veränderungen, z. B. Sprachverständnisstörungen hinzukommen.

– Sprechen Sie langsam und deutlich. Nicht die Lautstärke ist maßgeblich, sondern das deutlich und akzentuiert gesprochene Wort.
– Halten Sie Augenkontakt bei der Kommunikation. Vermeiden Sie Ansprachen aus dem „Off“, also wenn der Betroffene Sie nicht sehen kann.
– Geben Sie kurze und präzise Anweisungen. Vermeiden Sie Umschreibungen und Fremdwörter.
– Verzichten Sie auf Schachtelsätze mit Mehrfachaufforderungen. Gehen Sie lieber Schritt für Schritt vor.
– Geben Sie klar vor, wer was tut, z. B. „Heben Sie bitte diesen Arm“ (berühren) oder „ch ziehe Ihnen jetzt den Pullover an“.

Gerade Demenzkranke müssen bestimmte Bewegungsabläufe „trainieren“ und „automatisieren“. Sie haben die Fähigkeit verloren, sich diese Dinge einfach zu merken. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie die Dinge immer in der gleichen Weise angehen.

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