Missverständnisse bei Demenz vermeiden

Häufig kommt es in der Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen zu Missverständnissen. Dies ist besonders bei dementiell veränderten Menschen der Fall, da bei ihnen zu den altersbedingten Veränderungen, z. B. Schwerhörigkeit auch noch die erkrankungsbedingten Veränderungen, z. B. Sprachverständnisstörungen hinzukommen.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Trauernde Eltern

„Wir sind Ärzte. Wir wollen Menschen heilen“, sagt Privat-Dozentin Dr. Anette Kersting. Aber die Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) musste erkennen, dass sie in ihrer Arbeit mit Situationen konfrontiert wurde, in denen sie nicht heilen konnte: „Todgeburten kann man nicht heilen“, konstatierte Kersting. Dennoch wollte sie Eltern, die ihr Kind während oder kurz nach der Schwangerschaft verloren hatten, helfen. Also sammelte sie Kolleginnen und Kollegen um sich und gründete eine Arbeitsgruppe zum Thema Trauerforschung – die nach eigenen Angaben bislang einzige in Deutschland.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Ingwer hilft bei Schmerzen und Verdauugsproblemen

In der kalten Jahreszeit wärmt Ingwertee den Magen und lindert lästige Beschwerden, wenn Sie erkältet sind. Aber in den restlichen Monaten des Jahres wird das Gewürz und Heilmittel bei uns kaum verwendet, dabei ist Ingwer ein exzellentes Schmerzmittel und hilft außerdem bei Verdauungsbeschwerden sowie Übelkeit. Viele dieser Wirkungen sind mittlerweile sogar in wissenschaftlichen Studien belegt.

Eine Studie der Universität von Miami/USA aus dem Jahr 2001 belegt die schmerzstillende Wirkung von Ingwer. An dieser Untersuchung nahmen 261 Patienten teil, die alle an Arthrose im Kniegelenk erkrankt waren. Die eine Hälfte der Teilnehmer nahm zweimal täglich 250 mg eines Ingwer-Extraktes ein. Sie litten nach 6 Wochen deutlich weniger unter Schmerzen als die Patienten der Kontrollgruppe, die lediglich ein Scheinmedikament (Placebo) erhielten. Weiterlesen

2 Kommentare

Risiko Schlafmangel

Schlafen wir zu wenig? Gar nicht gesund leben die Menschen, die etwa behaupten, sie kämen mit vier Stunden Schlaf pro Nacht aus. Nach neuesten Forschungen sind sieben Stunden offenbar das optimale Maß. Britische Wissenschaftler werteten umfangreiche Daten aus und fanden heraus, dass Schlafmangel das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, mehr als verdoppeln kann.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Depression – Stress – Kreislauferkrankungen

„…Eine depressive Episode ist zum einen häufig Folge eines ischämischen Insultes, psychosozialer Stress und affektive Symptome werden aber umgekehrt zunehmend auch als unabhängige vaskuläre Risikofaktoren gewürdigt. Die Bedeutung von Depressivität und psychosozialen Stressoren in der Modulation des kardiovaskulären Risikos ist schon seit längerem bekannt. So ergab die Interheart-Studie, eine Fall-Kontroll-Studie mit 11119 Patienten mit einem ersten Myokardinfarkt und 13648 alters- und geschlechts- „gematchten“ Kontrollen aus 262 Zentren in 52 Ländern, das psychosozialer Stress und Depression konsistent über verschiedene Weltregionen und Ethnien bei beiden Geschlechtern mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einhergehen. Eine Anzahl weiterer Studien einschließlich prospektiver Untersuchungen dokumentiert zwischenzeitlich einen gleichsinnigen Zusammenhang auch zwischen Depressivität und gesteigertem Schlaganfallrisiko.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar